LUMOS Drohnen
Beleuchtung Katastrophenschutz
Zurück zur Übersicht
Wissen5. März 2026

Beleuchtung im Katastrophenschutz: THW & Feuerwehr

Licht im Katastrophenfall: Warum die vorhandene Ausrüstung zu oft nicht reicht

Ahrtal, Juli 2021. Hunderte Kräfte aus ganz Deutschland arbeiten sich in der Dunkelheit durch das Schlamm- und Trümmerfeld. Lichtmasten stehen, wo der Boden befestigt ist. Wo er es nicht ist – Schlamm, umgespültes Gelände, abgerutschte Hänge – wird mit Stirnlampen gearbeitet.

Das ist kein Vorwurf an die Einsatzkräfte. Das ist die Realität großer Schadenlagen: Die vorhandene Beleuchtungsausrüstung ist für den Normalbetrieb konzipiert. Nicht für Flächen, die 10.000 m² groß sind und aus dem Schwimmschlamm ragen.

Das Problem mit den klassischen Systemen bei Katastrophenlagen

Flutlichtstrahler auf Stativ: Zu viele, zu aufwändig

Wer 5.000 m² ausleuchten will, braucht Dutzende von Stativen. Kabel kreuz und quer über ein Gelände, das selbst die Ursache des Einsatzes ist. Personal, das nichts anderes tut als aufstellen, anschließen, ausrichten. Das ist keine Übertreibung – das ist die Praxis bei Großlagen.

Lichtmasten und Lichtmastanhänger: Zu schwer, zu ortsgebunden

Deutlich leistungsfähiger – aber nur da, wo sie hinkommen. Ein Lichtmastanhänger braucht befestigte Fläche. Auf aufgeweichtem Boden sinkt er ein. Auf Trümmern kommt er nicht hin. Und: Im Katastropheneinsatz ist die Anzahl verfügbarer Einheiten immer zu gering für die Fläche.

Scheinwerfercontainer: Die stärkste Lösung – und die unflexibelste

THW-Fachgruppen Beleuchtung haben containerbasierte Systeme, die erhebliche Flächen abdecken. Das Problem: Transport, Aufbau, Strombedarf. Auf unzugänglichem Gelände – und genau das kennzeichnet viele Katastrophenlagen – kommen Container nicht hin.

Was bei Katastrophenlagen wirklich gebraucht wird

Ein Licht-System für den Katastrophenfall muss drei Dinge können: Es muss geländeunabhängig sein. Es muss von einer Person aufgebaut werden können. Und es muss sofort einsatzbereit sein – nicht nach 20 Minuten Aufbauzeit.

Beleuchtungsdrohnen erfüllen genau diese Anforderungen – weil sie das einzige Beleuchtungssystem sind, das keine Aufstellfläche braucht. Die Drohne hängt in der Luft. Darunter kann Schlamm sein, Trümmer, Wasser. Egal.

Konkrete Einsatzszenarien

Szenario Problem mit klassischer Technik Was Beleuchtungsdrohne löst
Deichverteidigung / Hochwasser Lichtmast braucht befestigte Fläche, nasser Boden Problem Schwebt über Aufstellfläche hinweg, funktioniert auf Schlamm
Trümmersuche Kabel als Stolperfalle im Trümmerfeld, enge Zugänge Kabel geht vertikal nach oben, Grundfläche minimal
Bereitstellungsraum Aufbau dauert 15–30 Min., bindet Personal 3 Min. bis zum Licht, eine Person reicht
Großflächige Vermisstensuche Viele Stative nötig, keine einheitliche Ausleuchtung Eine Drohne: bis 15.000 m² gleichmäßig ausgeleuchtet

Ein LUMOS-System: 6 kg, Koffergröße, eine Person. Ersetzt bei Großlagen Dutzende Stative. Unbegrenzte Betriebszeit durch Kabelanschluss.

→ THW-Ortsverband oder Feuerwehr-Bereitschaft?

A

Admin

Autor & Experte

Alle Artikel

Datenblatt anfordern

Branche

Rückruf anfordern

Branche